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Magische Morgenroutine

Magische Morgenroutine

Vielleicht fragst Du Dich jetzt: "Was, bitte schön, ist magisch an der Zeit zwischen halb sieben und halb acht Uhr früh?! Ich bin froh, wenn ich halbwegs aus dem Bett komme, die Dusche finde und gegen elf Uhr so langsam wach werde."

Fair enough. Der Morgen hat auch seine unschönen Seiten. Das gilt vor allem, wenn wir Tag für Tag gegen ihn ankämpfen, als wäre er eine persönliche Strafe. Diese Einstellung hat ihre Wurzeln meistens in lange vergangenen Schultagen, als wir genötigt waren, um acht Uhr früh mit einer Horde unausgeschlafener Pubertierender im Matheunterricht zu sitzen. 

Dabei bergen die Morgenstunden ein gewaltiges Potenzial für unser Glück und unsere Weiterentwicklung. Dieses können wir heben, wenn wir aufhören, den Wecker auf kurz vor knapp zu stellen und diese kostbare Zeit im unbewussten Halbschlaf zu verbringen. Der Morgen ist Dein Verbündeter und total auf Deiner Seite. Glaubst Du nicht? Lies weiter!

Das macht den Morgen magisch .

  • Du bist noch ganz nah bei Dir. Bevor Du Dein Handy auf Nachrichten checkst oder andere Menschen etwas von Dir wollen, ist der beste Zeitpunkt, Dir bewusst Zeit für Dich zu nehmen.
  • Was Du am Morgen tust, ist auch wirklich getan. Gute Vorsätze z.B. bezüglich Sport oder Meditation werden nur allzu schnell von den Anforderungen des Tages aufgefressen. Morgens bist Du davor sicher. Du startest in den Tag mit dem guten Gefühl, die wirklich wichtigen Dinge für Dich und Deine Gesundheit bereits erledigt zu haben.
  • Deine Morgenroutine hat einen gewaltigen Einfluss auf den Rest des Tages. Hier stellst Du die Weichen für Energie, gute Laune und Konzentration.

Bastele Dir Deine eigene Morgenroutine .

Wir werden Dir hier keinen vordesignten Ablauf präsentieren, den Du einfach übernehmen kannst. Denn es gibt nicht DIE perfekte Routine, sondern nur die perfekte für Dich. Diese stellst Du Dir am besten selbst zusammen. Experimentiere, was Dir gut tut. Dafür kannst Du Dich an folgenden erprobten Bestandteilen bedienen:
  • Sport: Aktiviere Deinen Körper – egal, ob mit fünf Minuten Spazierengehen oder 15 Minuten Yoga.
  • Meditation/Atmen: Sammle Deinen Geist und richte ihn bewusst auf den neuen Tag aus. Dafür kannst Du einige Minuten in Stille sitzen, Dir eine geführte Meditation auf YouTube anhören oder einfach tief ein- und ausatmen.
  • Musik: Wirkt hochaktiv auf Deine Stimmung und lässt sich überall einbauen (z. B. als Wecker oder beim Sport). 
  • Gesundheit: ein Glas lauwarmes Wasser, ein Kräutertee aus der FLSK (am Abend vorher vorbereitet) oder ein frischer Smoothie legen jeden Morgen den Grundstein für Deine körperliche Gesundheit.
  • Lesen/Lernen: Interessierst Du Dich gerade sehr für ein bestimmtes Thema, aber kommst nie dazu, Dich damit zu beschäftigen? Leg Dir ein entsprechendes Buch auf den Nachttisch und lies jeden Morgen ein Kapitel.
  • Gute Gedanken: Praktiziere Dankbarkeit oder lege ein kraftvolles Motto für Deinen Tag fest.
  • Fokus/Ziele: Welchen kleinen Schritt kannst Du heute in Richtung Deines Zieles gehen? Richte Dich auf das aus, was heute wichtig ist.

 

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FAQ Magische Morgenroutine .

Ich hab morgens kaum Zeit, brauche ich wirklich eine ganze Stunde dafür?

Nein, tatsächlich reichen auch zehn Minuten. Fang einfach klein an. Es wird ganz von selbst mehr, wenn Du merkst, dass es funktioniert und Dir etwas bringt.

Muss ich für meine Morgenroutine früher aufstehen?

Nicht unbedingt. Du wirst feststellen, dass Du dank des neuen Ablaufes viel produktiver bist und mehr in kürzerer Zeit schaffst. Die Zeit, die Du in die Morgenroutine investierst, macht sich also bezahlt. Zu Beginn kann es jedoch sinnvoll sein, etwas früher aufzustehen, um Dich stressfrei an Deinen neuen Morgen zu gewöhnen.

Ich hab das jetzt 7 Tage gemacht und muss mich immer noch überwinden. Was läuft falsch?

Gar nichts! Du machst das super. Gib Dir einfach noch etwas mehr Zeit. Es heißt nicht umsonst MorgenROUTINE. Eine Routine ist etwas, das automatisch immer wieder auf die selbe Art und Weise abläuft und dadurch große Kraft entfaltet. Doch sie kommt nicht von heute auf morgen. Denke daran, wie viele Jahre Du Dein altes Muster "trainiert" hast. Gib Dir noch 2-3 Wochen. Stellt sich dann kein Benefit ein, solltest Du Deine Routine verändern.